Nahrung ist 7 Milliarden mal Luxus


Wie beschreibt man Luxus? Lesen sie heute über die Menschen- und Tierfeindliche Weltordnung, die die Nahrung für ihre Zwecke nutzt, um zu Unterdrücken und um ehemals stolze Völker abhängig zu machen.

Dummstolz in allen Bildungsschichten

„Das war schon immer so“ Wer kennt diesen Satz nicht? Sein Bruder heisst: „Das geht nicht, das ging noch nie“ Rennen sie so schnell sie können, flüchten sie und löschen sie sofort die Telefonnummer, sobald jemand in ihrem Umfeld einen dieser Sätze ausspricht. Das sind die Patienten, die ihnen früher oder später mit erhobenem Kopf eine Armada von Medikamenten präsentieren werden. Dummstolz laufen sie breitbeinig durch die Einkaufsstrassen und sehen es als Privileg an, wenn sie von einer Empfangssekretärin des städtischen Klinikums gegrüsst werden.

Hausärzte sind nie losgelöst von wirtschaftlichem Interesse, das liegt nicht an den Ärzten, es liegt am System. Diesen Umstand macht sich die Pharmaindustrie zu nutze und ist da auch sehr kreativ. Sie halten Medien mit einseitigen Werbekampagnen bei Laune. Das lässt sich kein noch so seriöses Blatt entgehen. Selten mal ein TV-Werbeblock ohne ein neues Wundermittel zum einnehmen, inhalieren, einreiben und dran glauben.

Bedeutet zivilisiert mit anderen Worten pharmazeutisch versklavt?

Vor einiger Zeit berichtete ein Reporter aus einem fast unberührten Urwald. Er sprach mit zwei von der fortschreitenden Rodung bedrohten Stämmen, die sich auf die neuen Umstände vorbereiten müssen. Hilfsorganisationen kümmern sich schon länger um die Menschen dort und das ist das Problem. Hätte man sie einfach in Ruhe gelassen, sie hätten heute noch keine gesundheitlichen Probleme. Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht.

Der Oberhaupt des einen Stammes zeigte dem Reporter 3 Tüten voll mit Medikamenten, die die NGOs monatlich ungefragt mitbringen. „Ich schenke sie meinen Feinden, damit sie daran zu Grunde gehen!“ Das ist der vernünftigste Satz, der jemals in Verbindung mit Medikamenten geäussert wurde. Der Reporter kam jetzt nicht mehr auf die Idee von Anpassung und Zivilisation zu sprechen.

Dummstolz! So wird man auch in 20 bis 30 Jahren alle von NGOs geretteten Überlebenden der Urvölker nennen. Spätestens dann schlägt die ganze Macht der Pille, Tinktur und Zaubertrank durch.

Können wir uns durch die permanente Gesundheits-Versorgung nur noch mit Pillen in der Spur halten?

Fragt man einen Arzt, speziell einen Hausarzt, dann ist sein Streben nach Gesundung ungebrochen, solange ein Patient nicht explizit nach einem Rezept für schön viel Medikamente fragt. Nehmen diese Menschen dann noch eine depressive Haltung ähnlich einem Neugeborenen ein, wird man als Arzt hoch gelobt, empfohlen und überbewertet, wenn man alles immer und sofort verschreibt. Kostet ja nichts, bis auf die Zuzahlung. Alternativen sind möglich und auch angebracht. Eine Gratwanderung für jeden Arzt.

Nahrung schützt nicht nur, sie kann auch allen 7 Milliarden Menschen schaden. Schneller, weiter, höher! Was sich anhört wie ein Slogan für die Bundesjugendspiele, ist der unterschwellige Wunsch, der in uns schlummert. Glaubt zumindest die Werbeindustrie. Erstaunlich, wie viele Variationen jedes Lebensmittel hat, wenn es dem Verkauf dient. Kartoffeln sind als Chips beliebt, Kroketten und Gnocchis kennt jeder. Knochenreste, besser bekannt als Gelatine, konnten die Konzerne gut den Fruchtgummis unterjubeln.

7 Milliarden Menschen schlachten sich selbst ab

Lebt man in der City, ist man dankbar über die Vielfalt an Produkten im Supermarkt, die schleichende Angleichung der Produktfamilien stört die Wenigsten. Birnen werden immer mehr den Äpfeln nach empfunden und viel bauchiger. Der Transport wird günstiger, das Produkt nicht. Krumme Gurken und Möhren sieht man selten. Hülsenfrüchte sind mittlerweile identisch von der Grösse, Kichererbsen und Erbsen, Rote Linsen und braune Linsen.

Diese Einflüsse auf Mensch und Umwelt sind unumkehrbar, besser man stellt sich darauf ein. Die grosse Aufgabe der Gesellschaft ist die Versorgung von 7 Milliarden Menschen mit wertvoller Nahrung. Viele gut gemeinte Versuche sind nur ein Tropfen auf dem heissen Stein. Ein Umdenken muss stattfinden, nicht nur bei den Konsumenten, vielmehr müssen Werbung und Medien zusammenarbeiten, um langfristig eine positive Stimmung aufzubauen. Fleisch auf dem Teller ist kein Privileg, es ist die Fahrkarte ins Verderben.

Der steigende Wohlstand der Massen ist der Sargnagel für unsere Umwelt

Endlich kann man sich etwas leisten, die Wirtschaft entwickelt sich prächtig und die langersehnten Wünsche passen sich den reicheren Ländern an. Oh, jeh! Keine gute Idee, will man nicht so elendig an Apparaten im Krankenhaus verrecken, oder auch im Altersheim dahin siechen. Piep, piep, piep sind die letzten Töne die man kurz vor dem Himmelstor vernimmt. Erst wenn das Schnitzel nicht mehr so recht schmecken will, ist es Zeit zu gehen.

Trauere nie der westlichen Dekadenz von Völlerei und Gier nach, sonst meiden dich im Anschluss selbst die anspruchslosesten Würmer.

Armut in der Bevölkerung hat noch ein anderes Problem: Das Verlangen nach Fleisch und all dem anderen Überfluss ist grösser als bei wohlhabenden Menschen. Der Glaube versetzt leider nur gedankliche Zwerge, und zwar in eine Mischung aus Minderwertigkeitsgefühl und Selbstmitleid. Was festes auf dem Teller! Klingt nicht nur Dumm, ist es auch. Aufstrebende Völker laufen lächelnd in die Kreissäge, waren sie noch verschont von den tödlichen Zivilisations-Krankheiten, brauchten sie jetzt eine gute Krankenversicherung.

Lächelnd in die Kreissäge

„Dummstolz!“ Mehr Geld, mehr Fleisch. Man ist jetzt jemand und keiner soll zu kurz kommen. Vorher war es kein Problem vom 3. Stock die Treppe herunter zu laufen, jetzt hüpft man einfach aus dem Fenster, mal sehen was passiert. Aus 3000 Meter ohne Fallschirm, na und! Mir kann keiner was sagen. Kein kluges Wort, keine Ermahnung hilft jetzt noch, stolz und dumm wird das Zeug morgens, mittags und am Abend verschlungen. Fleisch, Wurst, Käse, Milch, Eier und all die anderen Dämonen versammeln sich getarnt als Nahrung fortan im Kühlschrank.

Konzerne nutzen diese zufriedene Sklaveneinstellung gnadenlos aus. Auf die Peitsche kann getrost verzichtet werden. Der letzte Dreck kommt in die Supermarkt-Regale, die Marktstände sind auch nicht besser und reden gerne von humaner Schlachtung. Was ist menschlich am Töten. Tierliebe ist nicht verhandelbar, es gibt sie oder nicht. Sklaven reicht das gute Gefühl einer vollen Tiefkühltruhe mit Leichenteilen.

Subventionen helfen nur den Totengräbern

Mittlerweile erhalten Landwirte einen beachtlichen Teil der Fördermittel für die Landwirtschaft, davon profitieren können oftmals nur die grossen Unternehmen und institutionellen Investoren. Schon vor langer Zeit entdeckten Anlageberater weltweit das Potential der Land- und Forstwirtschaft. Speziell in der Holzindustrie wurden jahrelang gute Gewinne erwirtschaftet, die Renditen in der Landwirtschaft versprechen mittlerweile auch ungeahnte Entwicklungen. Der Kunde merkt davon nichts, die kleinen Bauernhöfe verschwinden ohne Gegenwehr!

Zu lange konnten rein auf Rendite orientierte Unternehmen Fördermittel einstreichen, anstatt sich dem Markt zu stellen. Damit muss Schluss sein. Der Umgang mit den Tieren, die Haltung und Transportbedingungen waren ausgeklammert. Wozu Mühe geben, den Preis ändert sich nicht. Angebot und Nachfrage stehen bereits vor der Produktion fest. Sozialismus kennt kein Tierwohl.

Alle Menschen haben sich unterworfen!

Das korrupte System ist eine Global agierende Krake, der Mensch ist gerade noch so notwendig, das Tier steht kurz vor dem Kollaps. Ohne Einsatz von Zusatzstoffen im Futter, selbst Vitamin B12 wird zugegeben, ist kein Produzent mehr Konkurrenzfähig! Schlachtet ein hungriges Herrchen oder Frauchen den treuen Hund, die Katze, das Pferd? Wohl kaum und warum auch, sagt sich der satte Betrachter, liegt doch alles beim Discounter im Regal oder der Theke. Wer vermag noch zu sagen von welchem Tier es stammt? Die Unterworfenen vertrauen den Kontrolleuren und stellen keine Fragen. Die nächste Curry-Wurst im Eigendarm soll noch schmecken.

Dieses System ist für die Menschen in den eher armen Ländern gefährlich, es raubt sie bis zum letzten aus. Verwundert stehen bald auch die Bürger in der ersten Welt vor ihrem Wasserwerk und schauen auf Stacheldrahtzaun. Wenn sie aufbegehren, werden sie von privaten Wachschützern weg gejagt. Gebühren werden von der Regierung erhoben und erfunden, die Söldnertruppe setzt das Recht des Stärkeren durch. Kapitalismus ist nicht das Problem, die Globalisierung zerstört alle Strukturen und Verantwortungen. Der linientreue Bürger kuscht, weltweit.

Vorbilder werden geschaffen, Kritiker erschossen

Der Ureinwohner im Regenwald lebt im und von seinem Umfeld, Äpfel aus Neuseeland schmecken ihm bestimmt. Erfährt er jedoch wie sehr er damit die Erde aus dem Gleichgewicht bringt, dann würde er einem den Apfel vor die Füsse werfen und jeden Eindringling mit Pfeil und Bogen aus seinem Paradies jagen.

Andere Nationen haben längst ihren Henker selbst gewählt, die Präsidenten dieser Länder lassen sich schon lange mit hohen Geld- und Sachgeschenken korrumpieren und öffnen Tor und Tür für alle Plünderer und Konzerne. Hunger, Durst und Verlust erleiden nur die Ärmsten, die sich nicht wehren können. Der Kampf um Nahrung macht die Masse dankbar und Kritikfrei, die Kraft reicht nicht mehr für Veränderung.

Kritiker werden erschossen oder mundtot gemacht, sitzen in Gefängnissen und verlieren auch noch den letzten Rest. Oftmals verschulden sich diese armen Menschen weiter, fehlender Lohn und die Kosten laufen weiter. Parallel steigen die Gebühren, auch Konzerne machen Rendite. Spekulationen mit der Nahrung für 7 Milliarden Menschen lohnen sich.

Der ROI (Return on Investment) ist heilig, der Mensch verliert jegliche Rechte.

Halten wir die Weltordnung noch auf? Nie! Es sei denn, die richtigen müssen sich vor unabhängigen Gerichten verantworten und alle Konten freigeben. Konzerne müssten ohne Lobbyisten auskommen und wie alle anderen an Ausschreibungen teilnehmen. Unwahrscheinlich!

Sie können etwas dafür tun: Sofortige Umstellung auf Vegane Nahrung, das ganze Leben überdenken und sich für gute Dinge entscheiden. Sonst geht es immer so weiter: Das System produziert mächtige Gewinner und Namenlose Verlierer, ohne Rechte und Würde.

Entsorgung: Müll zu Lebensmitteln

Unsere direkten Verwandten, die Tiere sind die grössten Verlierer. Sie schmecken, gelten als Seelenlos und schmerzfrei, überleben lange in Gefangenschaft, lassen alles mit sich machen und sind dankbar für jedes noch so schlechte, oder ungeeignete Futter.

Ein Beispiel war eine Versuchsreihe für natürliche Müllentsorgung in Weihenstephan. Dort hat man vor langer Zeit einer Kuh 4 Jahre lang nur Wasser und Zeitungspapier gegeben. Das 4-Magen-System des Wiederkäuers baut Zellulose um. Die Niedertracht hinter dem Versuch ist nicht in Worte zu fassen: Dieses Tier wurde 4 Jahre lang eingesperrt und von Weiden ferngehalten, vermutlich ohne Tageslicht.

Ekelhaftes Pack, allein darüber nachzudenken, Tiere einzusperren und mit Zeitungspapier zu füttern. Alles mit dem Segen der Veterinäre. Vermutlich haben sich die Teilnehmer diesen Tierversuch stolz in den Lebenslauf geschrieben. Diese Unmenschen ohne Moral hatten kein Gefühl von Unrecht. Damals wie heute wird man ausgelacht, wenn man es anprangert.

Engagieren sie sich in der Politik oder Organisationen

Vegan zu leben ist heutzutage wunderbar zu realisieren. Gehen Sie mit offenen Augen durch die Welt und kaufen sie sich gesund, zu ihrem Wohl, zum Wohl der Tiere und der Umwelt. Sie helfen allen Menschen zu guter Nahrung und gemeinsam schaffen wir den Sprung auf 8 Milliarden Erdenbürger ohne Not, Hunger und Durst.

Sehr engagierte Menschen können sich in Organisationen, oder in der Politik nützlich machen. Das bringt viel Freude, sie sind mit Gleichgesinnten zusammen und schauen mit stolz zurück auf Projekte, die sie gemeinsam erfolgreich umgesetzt haben. Zahlreiche Menschen haben hier erst ihre Bestimmung gefunden und manche auch den Sinn des Lebens. Zuhören, reden, planen und teilhaben.

Planungen in die Zukunft beflügeln ungemein, holen sie sich die verloren gegangene innere Zufriedenheit zurück. Dazu gehören, gebraucht werden und ab und zu ein ehrlich gemeintes Dankeschön. Das wäre doch was!?

Ärzte kennen Alternativen

Denken sie immer zuerst an sich selbst, denn sie sind wichtig. Nehmen sie nichts auf die leichte Schulter, Krankheiten klopfen oft vorher an. Der Weg zum Arzt ist manchmal notwendig, erwarten sie hier die Hilfe, auf die sie gehofft haben, nicht aber schnelle Abfertigung und Rezepte mit allerlei Medikamenten. Lehnen sie nicht sofort ab, fragen sie besser erst nach Alternativen zu den verschriebenen Chemikalien.

Ihr Leben hängt unmittelbar davon ab, wie sich die Umwelt, die Menschen und alle Tiere entwickeln. Ihr Handeln ist verantwortlich für Frieden, Zuversicht und eine gemeinsame Zukunft auf der Erde. Sie sind auserwählt, denn sie haben Vertrauen in die Menschen und in sich selbst. Wenn nicht jetzt, wann dann? Das Leben ist wunderbar.

Los geht’s! Retten sie die Welt und schaffen sie Not, Hunger und Durst ab. Leben sie Vegan und seien sie sich des Dankes gewiss von 7 Milliarden Menschen.

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